Fragen & Antworten

Die Genauigkeit des Smartmeters liegt um ein Vielfaches über der Genauigkeit der bisher verbauten mechanischen Zähler. Der Smartmeter misst bereits Wasserverbäuche von 1 – 2 Liter in der Stunde. Da es keine mechanischen Teile gibt, ist der Verschließ minimiert, die Messtechnik (Ultraschall) viel präziser. Das Nachlaufen eines herkömmlichen Zählers ist bei Smartmetern nicht mehr möglich. Für Sie entfallen Koordinierungsaufwand und Termine, an denen Sie sich sonst zum Zähler-Ablesen Zeit nehmen mussten. Auch ein Abstieg in Wasserzählerschächte gehört dann der Vergangenheit an. Aufgrund der möglichen Eichfristverlängerung auf 12 Jahre und dem reduzierten Aufwand bei der Ablesung ergeben sich Kostenvorteile und Zeitersparnis.

Die Messung des Wasserverbrauchs in einem Smartmeter funktioniert mittels Ultraschall. Mit der Geschwindigkeit kann über den Rohrquerschnitt das verbrauchte Volumen genau bestimmt werden.

Die Smartmeter sind in der Anschaffung zunächst teurer als die herkömmlichen mechanischen Zähler. Aufgrund einer möglichen Eichfristverlängerung auf 12 Jahre entfällt jedoch der Material- und Personaleinsatz beim Kundentermin zum Zählerwechsel nach 6 Jahren. Das spart Kosten und entlastet auch Sie als Kunde. Auch entsteht ein reduzierter Aufwand bei der Ablesung und Übertragung der Zählerstände in die Verbrauchsabrechnungssoftware, der zu weiteren Kostenvorteilen führt.

Die Zähler sind einem bestimmten Abrechnungsgebiet zugeordnet. Sofern in Ihrem Abrechnungsgebiet die Zählerwechslung erfolgen soll, erhalten auch Sie einen Smartmeter, unabhängig davon, wann die Eichfrist Ihres jetzigen Zählers abläuft.

Der Gartenzähler steht in Ihrem Eigentum. Daher obliegt Ihnen die Auswahl sowie die Organisation der rechtzeitigen Auswechslung des Gartenwasserzählers. Die Zählerstandsmitteilung für die Abrechnung erfolgt weiterhin per Ablesekarte oder Internet.

Das Beeinflussen der Messungen und der gespeicherten Daten ist über Funk technisch unmöglich. Smartmeter sind durch eine Verschlüsselung kodiert. Die Daten werden mit einem zufällig generierten Schlüssel gesichert, damit Hacker kein Muster erkennen können. Eine Entschlüsselung der Daten ist letztlich nur über das Kenntwort möglich, mit dem die Daten verschlüsselt wurden. Dieses ist nur in den Ablesegeräten der DNWAB hinterlegt.

Die Genauigkeit des Smartmeters liegt um ein Vielfaches über der Genauigkeit der bisherigen mechanischen Zähler. Die Zähler messen bereits Wasserverbräuche von 1-2 l/h. Das liegt an der präziseren Messtechnik. Auch ist der Verschleiß minimiert, da es keine mechanischen Teile gibt.

Nein, das Funksignal des Zählers ist verschlüsselt. Die Entschlüsselung erfolgt ausschließlich auf den Rechnern der DNWAB. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Ihren Zählerstand einsehen kann, ist mindestens genauso gering, wie bei den bisher bekannten Verfahren Interneteingabe und Selbsablesekartensystem.

Der Smartmeter ist trotz der Messtechnik und der Lithium-Batterie komplett wasserdicht. Einem Einbau im Zählerschacht steht nichts im Wege. Bitte treten Sie beim Ausstieg nicht auf den Zähler; das verträgt er nicht

Die Zähler werden im Rahmen der Beschaffung genauso intensiv, wie die bisherigen mechanischen Zähler, auf mikrobiologische Belastungen untersucht. Aufgrund der Geometrie des Messrohres und der geringen wasserbenetzten Fläche sind hier keine Probleme zu befürchten.

Die Smartmeter sind wie die bisherigen Zähler nicht frostsicher. Vor dem Einbau muss gewährleistet sein, dass keine Frostgefahr besteht. Die Sicherstellung des frostfreien Einbaus ist eine wichtige Kundenaufgabe, die weiterhin gewährleistet werden muss.

Der Smartmeter besitzt einen festen internen Speicher. Zur optimalen Nutzung überschreibt er kontinuierlich die ältesten Daten mit neuen. Die Daten werden maximal für 1000 Tage im Zähler gespeichert und dann wieder überschrieben. Per Funk wird nur ein Bruchteil der Daten übertragen.

Nein, diese Möglichkeit bietet der Zähler aufgrund seines hohen Sicherheitsstandards nicht. Das Funksignal ist verschlüsselt und die Entschlüsselung ist nur in den Rechnern der DNWAB als Betriebsführungsgeschaft Ihres Wasserversorgers möglich.

Die Ablesung erfolgt folgendermaßen: Den im Normalzustand geschlossenen Deckel öffnen. Über den mittig unter dem Display angeordneten Schalter kann das Display durchgeschaltet werden. Nacheinander erscheinen bei jeder Berührung (aktueller Zählerstand, aktueller Durchfluss, ein Anzeigetest (Display AN und Display AUS wechselt alle 2 Sekunden), Fehlercodes, Softwareversion und das Datum, bis wann die Batterie hält.
Die Anzeige für Zählerstand und Durchfluss enthält 3 Nachkommastellen. Für die Abrechnung wird nur der Verbrauch vor dem Komma (also ganze Kubikmeter) berechnet.

Der Akku hält ca. 15 Jahre. Da nach 12 Jahren ein Ausbau geplant ist, ist kein Akkuswechsel notwendig.

Aufgrund der relativ geringen Sendeleistung und hohen Abstände sind unseres Ermessens nach keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten. Für die Funkübertragung von Zählerdaten gelten internationale Regeln. Nach diesen darf ein Zähler für maximal 50 Sekunden pro Tag aktiv sein. Schnurlostelefone, Mobiltelefone oder WLAN-Router, die selbst im Standby-Modus mit deutlich größerer Leistung senden, wirken dagegen mehrere Stunden – wenn nicht rund um die Uhr auf ihre Umgebung ein.

Die Stärke elektromagnetischer Felder nimmt mit zunehmender Entfernung zur Quelle rapide ab.
So beträgt die sogenannte Dämpfung selbst im freien Raum schon in einem Meter Entfernung ca. 31 Dezibel (dB). Bereits 3 dB bedeuten aber schon eine Halbierung der Sendeleistung. Bei einem Abstand von einem Meter zum Zähler besteht nur noch ein Zehntel der ursprünglichen Sendeleistung. Typischerweise beträgt der Abstand zwischen Hausbewohner und Zähler ein Vielfaches davon – mit Wänden und Decken im Übertragungsweg, die eine deutlich größere Dämpfung bewirken, als der freie Raum. Mobil- und Schnurlostelefone hingegen werden nahe am Körper des Nutzers eingesetzt.

Nein, das Funkmodul kann aber im begründeten Ausnahmefall ausgeschaltet werden. Dies ist aber nur mit Zusatzkosten möglich. Sie müssen hier keine Bedenken haben und können den Smartmeter einbauen lassen.

Durchfluss (Fließgeschwindigkeit), Wasser- und Lufttemperatur, Zählerstände zum Monats- und Jahresende, Fehler im Betrieb (z.B. Manipulation)

Der Zähler wird einmal im Jahr für die Verbrauchsabrechnung abgelesen. Da es zukünftig zwei Ablesefolgen (06 und 12) geben wird, wird auch um diesen Zeitraum herum die Ablesung erfolgen. Alle Daten der Ablesung finden sich im Gebührenbescheid wieder.

Die Ablesung erfolgt im Normalfall einmal im Jahr zum entsprechenden Abrechnungszeitraum.

Dem Kunden entstehen durch den Einbau von Smartmetern keine zusätzlichen Kosten. Wir haben uns für die Umstellung auf Smartmeter entschieden, weil wir langfristig auf 12 Jahre betrachtet eine Kosteneinsparung erwarten.

Beim Einbau der Smartmeter werden selbstverständlich die datenschutzrechtlichen Belange eingehalten. Eine Verbrauchsprofilerstellung ist nicht möglich. Vor einer evtl. Speicherauslesung
direkt am Zähler (funktioniert nicht über Funk) würde auf jeden Fall Ihre Zustimmung eingeholt werden.

Der Smartmeter besitzt höhere Investitionskosten als der herkömmliche Zähler. Der Smartmeter kann aber länger im Betrieb bleiben und wird daher wieder über die Jahre gesehen „günstiger“.

In der Regel sollen die Zähler erst nach 12 Jahren gewechselt werden, einige Stichproben für das Eichamt sind aber im Vorfeld nach 6 bzw. 9 Jahren erforderlich.

Natürlich. Diese Möglichkeit bleibt in der bisherigen Form bestehen. Die Kosten sind, wie herkömmlich, nach dem Ergebnis der Befundprüfung zu tragen.

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